Alfred Haberpointner

Alfred Haberpointner

Vita

1966
geboren in Ebenau bei Salzburg, Österreich
1980–1984
Fachschule für Bildhauerei in Hallein, Österreich
1985–1991
Hochschule für Gestaltung Linz, Österreich
1990
Förderpreis der Hochschule für Gestaltung Linz, Österreich
1992
Regelmäßige Reisen nach Italien
1993
Mehrmalige Aufenthalte in Köln
1995
Arbeitsstipendium des Landes Salzburg in Paris, Frankreich
1997
Theodor-Körner-Preis zur Förderung von Wissenschaft und Kunst, Arbeitsstipendium des Landes Salzburg
1998
Arbeitsstipendium des Bundesministeriums Österreich in New York, USA
2000
Arbeitsstipendium des Landes Salzburg in New York, USA
2001
Förderpreis des Landes Oberösterreich
Seit 2000
lebt und arbeitet in Leonding bei Linz und Ebenau, Österreich

Publikationen

2012
„Der Haken der Bildhauerei“, Gerhard Marcks Haus – Oberösterreichische Landesgalerie Linz / Wienand Verlag
2010
„Köpfe/Heads – Sculptures and Drawings“, Museum Beelden aan Zee (Hrsg.), Text: Dick van Broekhuizen, Ausst. Kat. Museum Beelden aan Zee, Den Haag
2004
„Konkrete Verwandlungen“, Text: Carl Aigner, Ausst. Kat. Museum Würth Künzelsau, Swiridoff Verlag, Karlsruhe
2002
„Arsenal der Köpfe“, Text: Dieter Ronte, Ausst. Kat. Kunstraum Fuhrwerkswaage Köln
1999
„Bilder und Skulpturen“, Text: Peter Weiermaier, Ausst. Kat. Galerie Reckermann Köln, Galerie Chobot Wien, Galerie Academia Salzburg
1996
„Bilder und Skulpturen“, Text: Margit Zuckriegl, Hanne Weskott, Lucien Kayer, Ausst. Kat. Kunstverein Kärnten Klagenfurt, Galerie Academia Salzburg
1994
„Bilder und Skulpturen“, Text: Christiane Vielhaber, Ausst. Kat. Galerie Reckermann Köln, Galerie Academia Salzburg, Köln
1992
„Skulpturen“, Text: Peter Baum, Eigenverlag

Innovative Auseinandersetzung mit Holz & Metall

Bettina Berg, Das Gerhard-Marcks-Haus
22.11.2017

Künstler Alfred Haberpointner / GALERIE VON&VON / Kunstgalerie für zeitgenössische Kunst

Der 1966 in Salzburg geborene Bildhauer fertigt Holzskulpturen, die zwischen einer abstrakten geometrischen Form und einem konkreten figürlichen Bild oszillieren. Mit sechs Werkgruppen aus den letzten zwei Jahrzehnten beweist Haberpointner, wie innovativ er sich mit dem Werkstoff Holz auseinandergesetzt hat und sich von den Wurzeln der handwerklich geprägten naturalistischen Holzbildhauerei befreite. Ihm geht es um Form, vor allem um die Behandlung von Holz in allen seinen möglichen Nuancen und Schattierungen.

Jedem seiner Kunstwerke sieht man die Spuren des Arbeitsprozesses an: Haberpointner unterzieht seine Skulpturen einer kraftvollen mechanischen Bearbeitung, die Spuren auf den Werken hinterlässt. Durch Schlagen, Hacken, Brennen entstehen Texturen, die sich zu einer grafischen Oberfläche auf den Kunstwerken verdichten, jegliche mathematische Strenge entbehren und eine besondere Aura entfalten. Seine überlebensgroßen Köpfe, die er aus dem Holz herausgehauen hat, verschieben sich von der abstrakten hin zur bedeutungsgeladenen Form. Wieder andere, runde Objekte sind mit Nägeln übersät und wirken wie Metalligel.

In andere Holzobjekte hat Haberpointner wiederum die Metallnägel bis zum Anschlag hineingetrieben, sodass die glatte Oberfläche wie mit einem silberschimmernden Nagelpanzer überzogen wirkt. Gezeigt werden auch seine neuesten „gehackten Bilder“: großformatige, oft monochrom gefärbte Wandobjekte, deren Oberflächen durch gezielte Axtschläge strukturiert werden. Durch systematische, den Rhythmus mittelalterlicher Triptychon aufnehmende Unterteilungen verleiht er dem schlichten Material Holz eine intensive Ausstrahlung.

Einzelausstellungen

2018
Gallerie Scheffel, Bad Homburg
Gallerie 422, Gmunden, Österreich
2017
Galerie Schmidt, Reith/Tirol, Österreich
Opera Gallery, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Helene Bailly Gallery, Paris, Frankreich
Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
2016
Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
Espacio Micus, Ibiza, Spanien
2015
Mario Mauroner Contemporary Art, Wien, Österreich
Helene Bailly Gallery, Paris, Frankreich
Gallery Quintessens, Utrecht, Niederlande
Galerie Chobot, Wien, Österreich
Galerie im Feuerwerk, Fügen, Österreich
2014
„Reliefs“, Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
Galerie 422, Gmunden, Österreich
GALERIE VON&VON, Nürnberg
2013
Galerie Chobot, Wien, Österreich
Galerie Gölles, Fürstenfeld, Österreich
2012
„Der Haken der Bildhauerei“, Oberösterreichische Landesgalerie, Linz, Österreich
„Textur – Struktur – Raum“, Mario Mauroner Contemporary Art, Wien, Österreich
2011
Galerie C-Art, Dornbirn, Österreich
„Köpfe / Heads, Sculptures and Drawings“, Museum Beelden aan Zee, Niederlande
„Der Haken der Bildhauerei“, Gerhard Marcks Haus, Bremen
2010
MAM Galerie Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
Galerie Chobot, Wien, Österreich
„Alfred Haberpointner im Zisterzienserstift Wilhering“, Schloss Wilhering, Linz, Österreich
2008
„Alfred Haberpointner – Træsformationer“, Würth
Kulturforum, Kolding, Dänemark
Galerie Schmidt, Reith in Tirol, Österreich
Galerie Gölles, Fürstenfeld, Österreich

Gruppenausstellungen

2018
„BRAFA“, Brüssel, Belgien
„Wood“, Galerie Frey, Wien, Österreich
Galerie Gölles, Österreich
„Winterreigen“, Galerie Schmidt, Reith/Tirol, Österreich
Art Karlsruhe
„A.E.I.O.U. - L'arte austriaca nella Collezione Würth“, L'Art Forum Würth, Capena, Italien
2017
„11 in 4“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
„Blickachsen 11“, Bad Homburg
Schloss Ebenau – Galerie Walker, Klagenfurt, Österreich
Art Karlsruhe, GALERIE VON&VON, Nürnberg
Art Austria
„The Monaco Masters Show“, Opera Gallery, Monaco 
„AEIOU“, Österreichische Kunst in der Sammlung Würth, Würth Art Forum, Capena, Italien
„Ein Original von ...“, Galerie Gölles, Fürstenfeld, Österreich
„Malerei und Skulptur“, Gallery Scheffel, Bad Homburg
„Wood“, Galerie Frey, Wien, Österreich
„Winterreigen“, Galerie Schmidt, Reith/Tirol, Österreich
2016
Galerie Gölles, Fürstenfeld, Österreich
„100 Köpfe“, Die Galerie, Frankfurt
Art Paris, Art Karlsruhe, Art Austria, Art Miami, Vienna Art Contemporary, ART.FAIR Köln, Art Elysée Paris
2015
„Waldeslust“, Forum Würth, Rorschach, Schweiz
Galerie Goldener Engel, Hall, Österreich
„Parcours D’Art“, Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
„Andante Giocoso“, MAM Contemporary, Wien, Österreich
„Improvisation et Abstraction“, Helene Bailly Gallery, Paris, Frankreich
2014
„The physicality and the spiritual“, Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
„Bildwelten der Reduktion“, Kunstraum RLB, Innsbruck, Österreich
„Faszination Farbe“, Kunsthaus Fürstenfeldbruck
„L’Art en bleu“, Helene Bailly Gallery, Paris, Frankreich
2013
„Schöpferische Dichte“, Art Room Würth, Böheimkirchen, Österreich
„AEIOU – Österreichische Aspekte in der Sammlung Würth“, Museum Würth, Künzelsau
Galerie Renate Bender, München
2012
„Constructed”, Stadtgalerie Salzburg, Österreich
„Realität und Abstraktion II”, Museum Liaunig, Neuhaus, Österreich
„Waldeslust“, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall
„Primavera“, Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
„Das Kreuz in der Bildhauerei”, Dom Museum Wien, Österreich
„Winterreigen”, Galerie Schmidt, Tirol, Österreich
2011
Galerie Schmidt, Reith/Tirol, Österreich
„Realität und Abstraktion“, Museum Liaunig, Neuhaus, Österreich
„Ich trau meinen Augen nicht“, Karikaturmuseum, Krems, Österreich
„Great“, MAM Galerie Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
„Blickachsen 8“, Bad Homburg
2010
„Surface – Oberfläche als Prinzip“, Landesgalerie Oberösterreich, Linz, Österreich
„You never know what will happen next“, Lentos Kunstmuseum, Linz, Österreich
„Dreams“, MAM Galerie Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg, Österreich
„Raum Körper Einsatz“, MUSA, Wien, Österreich
„Crossover“, WELTI modern art, Zürich, Schweiz
2009
„Hauptsache Köpfe“, Galerie Reckermann, Köln
„One night stand“, Oberösterreichische Landesgalerie, Linz, Österreich
2008
„Schaurausch“, OK-Centrum für Gegenwartskunst, Linz, Österreich
„35th anniversary exhibition“, MAM Galerie Mario Maurer Contemporary Art, Salzburg, Österreich
2007
„Malerei und Skulptur. Horst Thürheimer und Alfred Haberpointner“, Städtische Galerie, Rosenheim

FIRLEFANZ

FIRLEFANZ · Was sind Skulpturen?

Clip mit Jan Hartmann & Haberpointners Skulptur

7 Fragen an einen bedachten Bildhauer

"Holz ist kein einfaches Material, da es sehr viel Eigenleben hat."

Alfred Haberpointner im Interview auf I DECLARE COLORS