Josef Hirthammer

Josef Hirthammer

Vita

1951
geboren in Bad Reichenhall
1980
Gründung der Künstlergruppe „Zeichen“ zusammen mit den Künstlern Karol Hurec, Klaus Neuper und Jürgen Schehak
1997
Realisierung des Projektes „10 Städte“
2016
Auszeichnung: Kulturpreis des Landkreises Erlangen-Höchstadt
lebt und arbeitet in der Nähe von Nürnberg

Auszeichnungen

1980
Preisträger der 6. Internationalen Grafikbiennale in Frechen/Frankfurt a. M.
1984
Ehrenmedaille der Eighth British Print Biennale
1986
International Impact Art Festival, Kyoto, Japan
2016
Kulturpreis 2016, Kulturverein Erlangen-Höchstadt

Publikationen

2013
„Malerei. Digital Painting. Zeichnung. Druckgrafik“
„Skulptur, Installation, Tableau“
„BW-Serie“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
2012
„Querschnitt“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
2007
„Josati Pseudonym“
2001
„Spuren der Natur – Dokumentation eines Großprojektes“
1996
„blue pieces of happy nature – Dokumentation der Ausstellung in der Alten Saline Bad Reichenhall“

1986
„Zeitgenossen. Galerie Siedlaczek Bocholt“

Öffentliche Sammlungen

Sammlung Würth, Museum Würth
Sammlung Familie Metzler
Sammlung Böttingerhaus, Bamberg
Sammlung Kämpf, Basel, Schweiz

Fusionismus / Abstrakte Malerei

Fusionismus = Fotografie, Digital Painting, Malerei
21.03.2019

Der Vorgang des Malens bedeutet und integriert sensuales Dokumentieren von Spontanität, Eigendynamik und bewusster Zufälligkeit; die Farbe als poetische Spurengebung.

Ein wesentlicher Bereich des kreativen Kunstschaffens von Josef Hirthammer sind die gegenstandslosen Farbmalereien. Hier geht es um die sensible Auflösung des zweidimensionalen Bildraumes. Vereinzelte Farbflecken erheben sich aus der flachen Bildebene und streben in den Raum. Die dritte Dimension wird angetastet, die gestaltete Farbfläche wird partiell plastisch.

Josef Hirthammer arbeitet vor, hinter und durch die Leinwand. Das von hinten Bearbeitete wird vorn sichtbar zur Plastizität. Vorgefundene Farbteile werden in die zweidimensional angelegten Farbflächen integriert. Diese kognitive Bildgestaltung bleibt ausschließlich im gegenstandslosen Bereich. Nur die Komposition, die Farbe und deren teils plastisches Vorstreben darf wirken.

Die neuesten abstrakten Arbeiten lösen die Parallelexistenz von Fotografie, Malerei und digitalem Gestalten auf und sind nun als generelle Neuerung in der Kunst manifestiert. Die jeweiligen, bis dato eigenständigen Techniken werden unzertrennbar vermengt und ergeben ein neuartiges Stilmittel in der Gestaltung. Diese drei Gestaltungsmöglichkeiten fusionieren zu einer untrennbaren Einheit. Josef Hirthammer bezeichnet diese Technik als Fusionismus.

Digitales Gestalten am Computer bietet schier unendliche Kreativität. Ausschließlich Farbe und Form spielen bei der Gestaltung die tragende Kraft. Lediglich ein wenig mitspielen darf der Zufall. Der Ausgangspunkt der digitalen Gestaltung ist oftmals eine Fotografie einer vor Jahren gemalten Leinwand.

Josef Hirthammer dokumentiert mit seinen Portraits seit mehr als drei Jahrzehnten den großen Zyklus Zeitgenossen. Er hält diese Personendarstellungen des gegenwärtigen Erscheinungsbildes seiner Mitmenschen bewusst als prägnantes Zeitdokument fest. Schönheits- und Jugendwahn sind als gegenwärtige Phänomene primäre Eigenschaften seiner Zeitgenossen.

Kritische Auseinandersetzung

Sylvia Weber, Leiterin der Museumsgruppe Würth
07.01.2019

Josef Hirthammer (*1951 in Bad Reichenhall) gilt als vielseitiger Künstler unserer Zeit. Ein wesentliches Schaffensfeld ist dabei der Natur gewidmet, die er in vielfältigen künstlerischen Formulierungen auslotet. Was zunächst in nahezu realistischer Wiedergabe begann, führte sehr bald zu einer Abstrahierung der pflanzlichen Vorlagen. Der flüchtige, schnelle Farbauftrag ist dabei der folgerichtige Schluss, die leicht vergängliche, mit allen Sinnen zu erfassende Schönheit der Blumen als reduzierte Idee festzuhalten.

Ein Pendant dazu sind die Wachsarbeiten, die reale Pflanzen archivieren. Der natürliche Prozess des Wandels wird durch das Einbetten der Blüten in Wachs unterbrochen und der momentane Zustand in einer künstlich erzeugten Ästhetik konserviert.

Die vom Künstler als blue pieces of happy nature bezeichneten Wachsobjekte sind für ihn Anschauungsobjekte, die gleichfalls für den Erhalt der Artenvielfalt stehen. Auch skulptural spielt die Natur eine große Rolle im Werk Hirthammers. So finden sich in der Ausstellung überdimensional vergrößerte Samenkapseln, die als Samen der Evolution zu raumfüllender Installation angeordnet sind. Eine weitere Variante bilden die versteinerten Mutanten, die als kritische Auseinandersetzung mit der zunehmend technisch unterworfenen und genmanipulierten Natur verstanden werden kann.

Biografie

Von ersten künstlerischen Schritten bis JOSATI
16.09.2018

Die ersten künstlerischen Schritte // Josef Hirthammer wurde 1951 in Bad Reichenhall geboren. Seine Familie hatte sich in den Nachkriegsjahren eine kleine Lebensmittelfabrikation erarbeitet. In einem rein wirtschaftlich orientierten Elternhaus hatte er keine Berührung mit Kunst. Mit 16 Jahren lernte er über eine Mitschülerin den Maler Hermann Ober – ihren Vater – kennen. Sofort war er von dieser Persönlichkeit und seiner Kunst fasziniert. Bei öfteren Aufenthalten in dessen Atelier im Salzburger Kunstverein fertigte Josef Hirthammer erste Druckgrafiken in der Technik des Linolschnitts an. Schon bald wanderte er durch alle Ateliers und lernte dadurch die unterschiedlichsten Kunstrichtungen der damaligen Zeit kennen. Nach dem Abitur und anschließendem Wehrdienst zog er jung verheiratet nach München, um dort Kunst zu studieren.

Die Studienjahre // Im Studium lernte er die Werke der Maler Ernst Fuchs, Karl Korab und Friedrich Meckseper kennen und lieben und schuf zahlreiche kleine Malereien und Tiefdrucke in deren Technik und Darstellung. Eine weitere Faszination übten die Bilder von Horst Janssen auf den Studenten Hirthammer aus. Er selbst entwickelte eine Darstellung seiner Bilder kombiniert aus allen Facetten dieser Vorbilder. Als liebstes Kompositionsmerkmal benutzte er häufig die Reihung. Erste Ausstellungen in kleinen Galerien in München ermöglichten ihm die problemlose Finanzierung seines Studiums. Noch während des Studiums gründete Josef Hirthammer mit einem guten Freund eine Galerie, die aber nach kurzer Zeit geschlossen wurde, da sein Mitinhaber hoch verschuldet war und ihn mit belasten wollte. Auf gerichtlichen Beschluss kam er ohne großen Schaden aus dieser geschäftlichen Beziehung heraus.

Die Künstlergruppe Zeichen // Ende der 70er Jahre schuf Hirthammer zahlreiche Objekte mit vorgefundenen Materialien. Er bezeichnete sich damals als „Spurensucher“. Zusammen mit Karol Hurec, Klaus Neuper und Jürgen Schehak gründete er 1980 die Gruppe Zeichen. Einige Jahre arbeiten sie intensiv gemeinsam, machten mehrere Ausstellungen, die aber relativ erfolglos blieben. 1978 beginnt Josef Hirthammer, sich mit dem Gebrauchsgegenstand Teebeutel intensiv auseinanderzusetzen. In Folge entstehen vielfältige Objekte und Plastiken mit diesem Wegwerfobjekt. Zarte Zeichnungen über mit vielen aneinander gereihten Teebeuteln geformten Objekten bis zu überdimensionalen Teebeuteln aus Kupfer wurden in der legendären Galerie Studio F in Stuttgart ausgestellt. Installationen und Objektkästen mit den verschiedensten Fundobjekten entstanden in diesen wenigen Jahren.

Basel und seine Zeitgenossen // Im Jahre 1982 vollzog Josef Hirthammer eine radikale Zäsur in seiner Kunst. Fortan beschäftigte er sich mit seinen Zeitgenossen. Großformatige Malerei und Wachsstiftzeichnugen entstanden immer mit dem Motiv Mensch. Mit Portraits von „coolen“ Frauen und Männern, wie sie in typischen In-Szenen in jeder Großstadt anzutreffen waren, dokumentierte er gewagt mit wenigen Pinselstrichen den Zeitgeist dieser Jahre. In den nachfolgenden Jahren wurde sein Name ein Synonym für zeitkritische, figurative und plakative Malerei seiner Mitmenschen. Zweifelsfrei war es für den Künstler Aufarbeitung und Persiflage zugleich einer mehr und mehr ausufernden Gesellschafts- und Lebensform. Seine Gemälde und Zeichnungen wurden jahrelang als One-Man-Show auf der Art Basel präsentiert und ließen ihn zu einem gesuchten jungen Künstler seiner Zeit werden. In diesen Jahren lernte er den Schweizer Galeristen, Kurator und Sammler Jean Kämpf kennen. Daraus entwickelte sich eine langjährige intensive Freundschaft und eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Naturaler Pan-Sensualismus // Auch bereits im selben Jahr widmete sich Josef Hirthammer ideologisch der Kunst mit und in der Natur. Erste Arbeiten seines nun folgenden Kunstschaffens – die Naturkunst – entstehen. An die Öffentlichkeit ging er damit allerdings erst Anfang der 90er Jahre. 1987 entwickelte er sein Großprojekt Naturschach, eine künstlerische Formulierung des globalen menschlichen Eingriffs in die Natur durch Architektur. Ebenfalls in diesem Jahr formulierte er sein Naturprojekt Häutung. Er entnahm dem Erdboden 30 cm x 30 cm große Wiesenstücke und goss sie in Acryl. Er häutete die Erde und versiegelte die offenen Wunden mit dadierten und signierten Aluminiumplatten. Der Öffentlichkeit präsentierte Josef Hirthammer seine neue Kunst – den naturalen Pan-Sensualismus – erstmals in einer umfangreichen Ausstellung in Solothurn in der Schweiz im Jahre 1993. Viele Ausstellungen, vornehmlich in der Schweiz und in Deutschland, präsentierten in den folgenden Jahren seine Naturkunst mit Objekten, Fotografie und Malerei.

1997 realisierte er sein Projekt „10 Städte“. Jeweils 4 blue pieces of happy nature wurden als Schenkung an 10 deutsche Großstädte verschickt, verbunden mit dem Wunsch an die jeweiligen Kulturreferenten, die geschenkten Objekte in einer gemeinsamen Ausstellung zu präsentieren. Die länderübergreifende Aktion wurde letztendlich nicht vollendet, da sich einige Städte nicht beteiligten. Die geschenkte Kunst wurde aber angenommen. Ein weiterer Höhepunkt in seinem künstlerischen Schaffen ist das Großprojekt Spuren der Natur. In einer Wanderausstellung beabsichtigt Josef Hirthammer, 12 einzelne Installationen in deutschen Innenstädten aufzubauen, die 3 Wochen lang jeweils die Innenstädte okkupieren. Die aufwändige Durchführung ist noch nicht terminiert. 2001 ging er damit an die Öffentlichkeit. 2003 schuf Josef Hirthammer in der näheren Umgebung seines Wohnortes 20 Installationen in und mit der Natur. Er ordnete und strukturierte das bestehende Chaos der Natur um. Tagelang sammelte er Blüten, die dann geordnet in andere Orte eingebunden wurden. Diese teils sehr mühsamen Umstrukturierungen waren und sind von kurzer Dauer. Sie werden fotografisch festgehalten.

Pseudonym JOSATI // Im Jahr 2007 hat Josef Hirthammer ältere abstrahierte Menschendarstellungen für  sich neu entdeckt und gestaltet unter dem Künstlernamen Josef Josati eine wiederum konsequent neue Art der Darstellung des Menschen. Der Mensch wird verniedlicht, zur Comic-Figur reduziert, um ihm seine vermeintliche Importanz zu nehmen. Trotzdem sind die Themen sehr sozialkritisch, bisweilen zynisch und immer auch politisch.

Josef Hirthammer entzieht sich bewusst jeglicher Kategorisierung. Sein vielseitiges Werk ermöglicht kein klassisches Schubladendenken. Vielfalt ist sein Markenzeichen. Malerei, Zeichnung, Fotografie, Digital Painting, Skulptur und Installationen sind seine Gestaltungsmedien. Stringent verfolgte Vielfalt kennzeichnet seine facettenreichen Ausdrucksformen und Philosophien. Er gilt als einer der vielseitigsten Künstler unserer Zeit und hat in den 40 Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit mehrere tausend Kunstwerke geschaffen.

Jenseits jeglicher Kategorisierung

Josef Hirthammer, Künstler
22.11.2017

Josef Hirthammer entzieht sich bewusst jeglicher Kategorisierung – er gilt als einer der vielseitigsten Künstler unserer Zeit und hat in den 40 Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit eine Vielzahl an Kunstwerken geschaffen. Sein vielseitiges Werk ermöglicht kein klassisches Schubladendenken. Vielfalt ist sein Markenzeichen. Malerei, Zeichnung, Fotografie, Digital Painting, Skulptur und Installationen sind seine Gestaltungsmedien.

Stringent verfolgte Vielfalt kennzeichnet seine facettenreichen Ausdrucksformen und Philosophien. Über die Jahre hinweg hat er die beiden Hauptbereiche „Zeitgenossen“ und „Natur“ als primäre Schaffensfelder intensiviert und immer wieder neu gestaltet. Seine neuesten Portraits lösen die Parallelexistenz von Fotografie, Malerei und digitalem Gestalten auf und sind nun als generelle Neuerung in der Kunst manifestiert. Die jeweiligen, bis dato eigenständigen Techniken werden unzertrennbar vermengt und ergeben ein neuartiges Stilmittel in der Gestaltung. Zugleich sind diese Personendarstellungen ein wichtiges Zeitdokument des gegenwärtigen Erscheinungsbildes des Menschen. Hirthammers Naturkunst sensibilisiert in beeindruckender Weise das fast verloren gegangene Empfinden für die Natur und deren Schöpfungsinhalt. In Wachs eingebettete Blumenblätter strahlen wie ein Juwel aus dem milchigen Paraffin. Aus rein ästhetischen Aspekten wird durch diesen todbringenden Überzug die eingeschlossene Natur zum hochwertigen Kunstobjekt mit ungeahnter Intensität. Winzige Samenkörner mutieren zu imposanten Größen und beinhalten eine berechtigte Kritik an unserer Genforschung.

Ein weiterer wesentlicher Bereich des kreativen Kunstschaffens sind seine gegenstandslosen Farbmalereien. Hier geht es primär um die sensible Auflösung des zweidimensionalen Bildraumes. Vereinzelte Farbflecken erheben sich aus der flachen Bildebene und streben in den Raum. Die dritte Dimension wird angetastet, die Farbfläche wird partiell plastisch. Josef Hirthammer arbeitet vor, hinter und durch die Leinwand. Das von hinten Bearbeitete wird vorn sichtbar zur Plastizität. Vorgefundene Farbteile werden in die zweidimensional angelegten Farbflächen integriert. Diese Bildgestaltung bleibt ausschließlich im gegenstandslosen Bereich. Nur die Komposition, die Farbe und deren teils plastisches Vorstreben darf wirken. Die Objekte und Skulpturen nach Engelssehungen von Hildegard von Bingen ergänzen in beeindruckender Weise sein Gesamtwerk. Kraftvolle Kopfsegmente in Bronze, Gips und Ton, fragile Körper aus Wachs und liebenswerte kleine Bronzefiguren verdeutlichen seine Vorstellung vom Engel, losgelöst von jeglicher Esoterik.

Ausstellungen

2017
„11 in 4“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
2016
„Alles Natur“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
„Flower and more“, Red Corridor Gallery, Fulda
2015
Art Karlsruhe, GALERIE VON&VON, Nürnberg
Eröffnung neues Atelier, Nürnberg
2014
„nature and art“, Museumsgruppe Würth, Hirschwirtscheuer
2013
ART.FAIR, One Man Show, Köln
Scope Basel, GALERIE VON&VON, Nürnberg
2012
„Querschnitt“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
2011
„Totentanz“, Museum Junge Kunst, Ausstellung zum 200. Todestag Heinrich von Kleist, Frankfurt/Oder
2002
„flowers in color“, Galerie Fils, Düsseldorf
2000
„only roses“, Galerie Kämpf, Basel, Schweiz
1999
„Frauenportraits“, John Gallery, New York, USA
1998
„Freche Zeitgenossen“, Galerie Jllien, Zürich, Schweiz
1996
„blue pieces of happy nature“, Alte Saline, Bad Reichenhall

1995
„les fleurs“, Galerie Albrecht, München
1994
„Naturaler Pan-Sensualismus again“, Galerie Goetz, Basel, Schweiz
1993
Solo: „Naturaler Pan-Sensualismus“, Solothurn, Schweiz
1989
„Narziss und Graue Maus“, Galerie Conzen, Düsseldorf
1988
„die bunten Frauen“, Galerie Steiner, Basel, Schweiz
1987
„Projekt Häutung, Erde und Gras hinter Glas, Relikte für das Jahr 2500“, Basel, Schweiz
1982 – 1986
Art Basel, jährliche One Man Show, Schweiz
1982
Einzelausstellungen „Frauen on my mind“
1980
Preisträger der 6. Internationalen Grafikbiennale in Frechen/Frankfurt
1979
Ausstellungen in München, Nizza, Frankfurt, Ulm
1973 – 1976
Mitglied im Salzburger Kunstverein, Österreich

Firlefanz · Was ist eine Zeichnung?

Wir erklären Kunst – diesmal mit Künstler Josef Hirthammer

Firlefanz Video · Was ist eine Zeichnung?