Kay Schwarz

Kay Schwarz

Vita

1976
geboren in Leipzig
1992 – 1996
Ausbildung zum Energieelektroniker, Stadtwerke Leipzig
1997 – 1999
Fachhochschulreife, Gestaltung
2000 – 2002
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig
parallel vier Semester Abendakademie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig
2002 – 2009
Designstudium an der Hochschule Anhalt, Dessau
2009
Design-Diplom
lebt und arbeitet in Leipzig

Kritik an die eigene Vernunft

Peter Wedwitschka, M.A. (Kunsthistoriker)
22.11.2017

Perspektiven verändern sich, Formen lösen sich in kubistischer Manier und logische Gesetzmäßigkeiten geraten durcheinander: Objektiv betrachtet ist das Werk des Ende der 70er Jahre in Leipzig geborenen Künstlers Kay Schwarz 157 greifbares Abbild seiner Realität. Hier manifestiert sich sinnlich erfahrbar, was er ist, es verweist auf seine Identität und zeigt, was er kann. Das Selbst-Verständnis als Künstler weist ihm eine Rolle in der Gesellschaft zu. Zwischen Wendezeit und Abschluss des Design-Studiums 2009 wird sein Schaffen durch die intensive Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum sowie auch dessen aktive Gestaltung bestimmt. Das Studium erweist sich als nützlich, stärkt das Selbstbewusstsein. Es beginnt ein langwieriger Prozess der Adaption und Identitätsfindung, getragen von der Intention, das künstlerische Schaffen aus dem Kontext des städtischen Raumes auch in das Atelier zu projizieren. Kay Schwarz 157 definiert so seinen Platz in der Leipziger Kunstszene.

Haupt-Gegenstand im Werk von Kay Schwarz 157 bilden ausdrucksstarke figürliche Darstellungen, die in Form stilisierter Köpfe inszeniert werden. Als Kontext dieser Kopfstudien dient anfänglich der urbane Raum. Durch das Medium Leinwand erweitert sich auch der Fundus an Werkzeugen. Dieser umfasst so neben einem breiten Spektrum an Permanent-Markern und Sprühlacken auch herkömmliche Acrylfarben, Tinten und Graphit, ergänzt durch die Applikation diverser Alltagsmaterialien. Der Duktus ist leicht und spontan. Die Präsenz der Linie und der flächig unterteilte Farbauftrag verweisen auf die künstlerischen Wurzeln von Kay Schwarz 157.

Die Übertragung des Bildgegenstandes in das Atelier verlangt nach einem adäquaten Ersatz für das urbane Setting. Leipzig als Heimatstadt und Stätte des Schaffens bereitet – nun auf Leinwand gebannt – den Background für die Inszenierung. Getreu seinem Vorbild unterliegt dieses imitierte Urbane dem ständigem Wandel einer relativen Wirklichkeit. Sein heutiges künstlerisches Schaffen bietet Kay Schwarz 157 die Chance, der Freiheit nachzuspüren, die er in seiner Vergangenheit als Teil einer realen Subkultur erleben durfte. Das Schaffen im legalen Raum, die Arbeit im Atelier, das Medium Leinwand, die Rolle als Künstler erweitern für ihn das Spektrum an Möglichkeiten sich mitzuteilen. Dies geschieht auf subtilem Wege, ohne dogmatisch erhobenen Zeigefinger. Der freie Umgang mit Perspektiven, Farben und Formen spiegelt in Anlehnung an Schillers Rückbesinnung auf das Ästhetische und Spielerische seine Sicht auf Alltägliches im Kontext unserer westlichen Gesellschaft. Danach weist das Spielen als spezifisch menschliche Fähigkeit tendenziell Möglichkeiten auf, Probleme und Konflikte auf kreative Art und Weise beizulegen. Der Künstler Kay Schwarz 157 bietet die Möglichkeit, Teil (s)eines Gesellschaftsspieles zu sein.

Der große dens McKenzy

Peter Wedwitschka, M.A. (Kunsthistoriker)
18.11.2017

Objektiv betrachtet ist das Werk des Ende der 70er Jahre in Leipzig geborenen Künstlers d.K.Schwarz157 greifbares Abbild seiner Realität. Hier manifestiert sich sinnlich erfahrbar was er ist, es verweist auf seine Identität und zeigt was er kann. Das Selbst-Verständnis als Künstler weist ihm eine Rolle in der Gesellschaft zu.

Zwischen Wendezeit und Abschluss des Design-Studiums 2009 wird sein Schaffen durch die intensive Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum sowie auch dessen aktive Gestaltung bestimmt. Das Studium erweist sich als nützlich, stärkt das Selbstbewusstsein. Es beginnt ein langwieriger Prozess der Adaption und Identitätsfindung, getragen von der Intention das künstlerische Schaffen aus dem Kontext des städtischen Raumes auch in das Atelier zu projizieren.

d.K.Schwarz157 definiert so seinen Platz in der Leipziger Kunstszene.

 

KOPFSTUDIEN

Haupt-Gegenstand im Werk von d.K.Schwarz157 bilden ausdrucksstarke figürliche Darstellungen die in Form stilisierter Köpfe inszeniert werden. Als Kontext dieser Kopfstudien dient anfänglich der urbane Raum. Durch das Medium Leinwand erweitert sich auch der Fundus an Werkzeugen. Dieser umfasst so neben einem breiten Spektrum an Permanent-Markern und Sprühlacken auch herkömmliche Acrylfarben, Tinten und Graphit, ergänzt durch die Applikation diverser Alltagsmaterialien. Der Duktus ist leicht und spontan. Die Präsenz der Linie und der flächig unterteilte Farbauftrag verweisen auf die künstlerischen Wurzeln von d.K.Schwarz157.

 

BACKGROUND

Die Übertragung des Bildgegenstandes in das Atelier verlangt nach einem adäquaten Ersatz für das urbane Setting. Leipzig als Heimatstadt und Stätte des Schaffens bereitet, nun auf Leinwand gebannt, den Background für die Inszenierung. Getreu seinem Vorbild unterliegt dieses imitierte Urbane dem ständigem Wandel einer relativen Wirklichkeit. Perspektiven verändern sich, Formen lösen sich in kubistischer Manier und logische Gesetzmäßigkeiten geraten durcheinander.

 

SPIELGESELLSCHAFT

Sein heutiges künstlerisches Schaffen bietet d.K.Schwarz157 die Chance, der Freiheit nachzuspüren, die er in seiner Vergangenheit als Teil einer realen Subkultur erleben durfte. Das Schaffen im legalen Raum, die Arbeit im Atelier, das Medium Leinwand, die Rolle als Künstler erweitern für ihn das Spektrum an Möglichkeiten sich mitzuteilen.

Dies geschieht auf subtilem Wege, ohne dogmatisch erhobenen Zeigefinger. Der freie Umgang mit Perspektiven, Farben und Formen spiegelt in Anlehnung an Schillers Rückbesinnung auf das Ästhetische und Spielerische seine Sicht auf Alltägliches im Kontext unserer westlichen Gesellschaft. Danach weist das Spielen als spezifisch menschliche Fähigkeit tendenziell Möglichkeiten auf, Probleme und Konflikte auf kreative Art und Weise beizulegen. Der Künstler d.K.Schwarz157 bietet mit dieser Ausstellung die Möglichkeit, Teil (s)eines Gesellschaftsspieles zu sein.

Einzelausstellungen

2016
Art.Fair – BLOOOMartshow, GALERIE VON&VON, Köln
„RathausART – ein Galerienwochenende“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
„Popart meets Streetart“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
2014
„Das Spiel des Schaffens“, Skizzen und Monotypien, Einzelausstellung in der Friedenskirche Gohlis, Leipzig
„Die Spielgesellschaft on tour“, Studio Hartensteiner, Quarter Store, Leipzig
2013
„Die Spielgesellschaft“, Westwerk, Eisengießerei, Leipzig

Gruppenausstellungen

2017
„11 in 4“, GALERIE VON&VON, Nürnberg
„Utopie“, xpon-art Galerie, Hamburg
„xpon goes x“, xpon-art Galerie, Hamburg
2016
„Kunstfestival City Crash 7 – das Urbane Festival für Kunst & Kultur“, Gruppenausstellung im Werk 2, Leipzig
2015
„Weihnachtsstube“, CU, Leipzig
„Westwerker stellen aus“, Westpol A.I.R. Space, Leipzig
„SOLD”, Benefiz-Kunsttombola, GAPGAP off space, Leipzig
2014
„... anMACHEN”, xpon-art, Hamburg
„... Auszug“, xpon-art, Hamburg
„auf ... stehen“, xpon-art, Hamburg
„Malerei und Leipziger Schule“, Achtziger Galerie, Berlin
2010
„Facefuck“, Superkronik, Leipzig
2008
„back to the rooms“, mehrmonatiges Kunstprojekt als super BiA157 mit Präsentation auf der Designer‘s Open, Leipzig