15.05.2018 - 30.06.2018

The Room in my Head

Aktuelle Ausstellung mit zwei jungen Positionen

GALERIE VON&VON / Aktuelle Ausstellung Tessa Wolkersdorfer & Dorothee Liebscher / The Room in my headGALERIE VON&VON / Aktuelle Ausstellung Tessa Wolkersdorfer & Dorothee Liebscher / The Room in my headGALERIE VON&VON / Aktuelle Ausstellung Tessa Wolkersdorfer & Dorothee Liebscher / The Room in my headGALERIE VON&VON / Aktuelle Ausstellung Tessa Wolkersdorfer & Dorothee Liebscher / The Room in my headGALERIE VON&VON / Aktuelle Ausstellung Tessa Wolkersdorfer & Dorothee Liebscher / The Room in my headGALERIE VON&VON / Aktuelle Ausstellung Tessa Wolkersdorfer & Dorothee Liebscher / The Room in my head

GALERIE VON & VON präsentiert die beiden jungen Positionen Tessa Wolkersdorfer und Dorothee Liebscher in der aktuellen Ausstellung „The Room In My Head“ von 15.05. bis 30.06.2018 in Nürnberg.

In der einzigartigen Ausstellung vereinen sich Tessa Wolkersdorfer, Meisterschülerin von Peter Angermann, und Dorothee Liebscher, Malerei-Studentin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, zu einem geballten Symposium. Wolkersdorfer arbeitet seit geraumer Zeit als freischaffende Künstlerin, während GALERIE VON & VON Liebscher kürzlich beim Rundgang in Leipzig entdeckte, wo sie mit ihren außergewöhnlichen Werken auffiel und nun in einer ihrer ersten Ausstellungen präsentiert wird.

Die zwei Positionen zeigen, wie Künstler mit hochqualitativer Stringenz ihren eigenen Weg gehen. Indem sie ihre Gedankenräume für den Zuschauer sichtbar auf Leinwand bannen, werden Einflüsse von der Neuen Leipziger Schule bis hin zu „Wanderlust“-Motiven, inspiriert von Instagram und gepaart mit dem Idealismus der Generation „Y“, sichtbar.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Raum“ ist für beide Künstlerinnen von zentraler Bedeutung. Angeregt durch Gedanken, Träume, Erinnerungen und auch Fotografien entführen die beiden Künstlerinnen den Betrachter mit ihren farbenprächtigen, in Acryl, Öl und Tusche angefertigten Werken in ihre ureigenen, meist menschenleeren „Parallelen Realitäten“ oder „Gedankenräume“. Im Hinblick auf die kunstgeschichtliche Tradition kann man mit diesem künstlerischen Schaffen Stilrichtungen wie den „Kubismus“, „Surrealismus“ oder den daraus hervorgegangenen „Phantastischen Realismus“ assoziieren.

Gleichzeitig spiegeln die Werke beider Künstlerinnen den Zeitgeist einer neuen Generation wider, die sich mit dem zunehmenden Gegensatz von Mensch und Natur, sowie einer Kultur geprägt von Pluralismus und Streben nach Ästhetik konfrontiert sieht.

In den Werken von Tessa Wolkersdorfer verbinden sich Landschaftsmotive und Alltagsobjekte, Innen- und Außenraum auf eine spannende, surreal märchenhafte Weise zu vielschichtigen, oft collagenartigen Kunstwerken mit dreidimensionaler Wirkung. Dorothee Liebscher erschafft Bildwelten, welche die Wirklichkeit in einer transformierten, teilweise surrealistisch anmutenden Form zeigen.

Der morbide Raum sowie das Zusammenspiel des Raums mit Natur und Mensch bilden die zentralen Themen in den Arbeiten. Eine besondere Rolle spielt die Rückeroberung der meist verlassenen und verfallenen Räumlichkeiten durch die Natur. Die Türen sind geöffnet …
— Julia Reiter