Gunda Förster

"Augenblick"

Ausgehend von einem erweiterten Bildbegriff sind Licht – Raum – Bewegung & Zeit im Beziehungsgeflecht zwischen Kunst und Alltag die grundlegenden Aspekte der künstlerischen Arbeit Gunda Försters. 

Die Arbeit »Augenblick« zitiert einen flüchtiger Moment, der gerade noch da und im nächsten Moment schon 
wieder vorbei ist. 
Es ist ein seltsames Wort, diese Verdopplung, Tautologie: Das, was man mit den Augen macht – blicken – wird 
hier explizit erwähnt. Und vice versa: Das, was den Blick erst ermöglicht, die Augen, sind dem Blicken betonend vorangestellt.

Die raumbezogenen Arbeiten verstehen sich zum einen als Malerei mit zeitgenössischen Mitteln – zum anderen als Orte der Wahrnehmung von Körper und Raum und spielen mit der Reflexion von räumlichen, aber auch sozialen und wahrnehmungspsychologischen Bedingungen von verschiedensten gestalterischen Mitteln, die vom jeweiligen Kontext determiniert werden.