Olivier Aubry

"Henri VIII"

Olivier Aubry - GALERIE VON&VON / Zeitgenössische Kunst / Kunstgalerie
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Olivier Aubrys Kunst bewegt sich im Grenzbereich zwischen Malerei und Zeichnung. Den Ausgangspunkt bildet für den französischen Künstler dabei immer die Zeichnung. Er beschreibt sie als seine „tägliche Übung“, womit er den tagebuchartigen Charakter seiner Werke herausstreicht. Auf farbigen, monochromen Flächen zeigt Aubry reduzierte Formen und einzelne Wörter. Jede Bildtafel weist eine eigene, harmonisch abgestimmte Farbkombination auf. Indem er an den Rändern den Blick auf darunterliegende Farbschichten freigibt, die oft identisch mit dem Farbspektrum der Linien sind, eröffnet der Künstler ein spannungsreiches Deutungsfeld von Positiv und Negativ.

Auf größtenteils rosafarbenem Untergrund/Fläche schiebt sich schräg von der linken Bildseite kommend ein Rechteck begrenzt durch blaue Linien ins Bild. Darin befinden sich unterhalb des oberen Randes die übereinander liegenden Worte „Henri III“ und „Annexe“. Ein Stück weiter nach unten versetzt sieht man einen gräulich blauen Kreis, in dem sich ein aus weißen Linien bestehendes halbrundes Gebilde mit rechteckiger Durchgliederung befindet. Vom Untergrund des Kreises aus ziehen sich dunkelblaue Farbfäden nach unten.
— Julia Reiter