Olivier Aubry

"ICI – RIO"

Olivier Aubry - GALERIE VON&VON / Zeitgenössische Kunst / Kunstgalerie
Olivier Aubry - GALERIE VON&VON / Zeitgenössische Kunst / KunstgalerieOlivier Aubry - GALERIE VON&VON / Zeitgenössische Kunst / KunstgalerieOlivier Aubry - GALERIE VON&VON / Zeitgenössische Kunst / KunstgalerieOlivier Aubry - GALERIE VON&VON / Zeitgenössische Kunst / Kunstgalerie

Olivier Aubrys Kunst bewegt sich im Grenzbereich zwischen Malerei und Zeichnung. Den Ausgangspunkt bildet für den französischen Künstler dabei immer die Zeichnung. Er beschreibt sie als seine „tägliche Übung“, womit er den tagebuchartigen Charakter seiner Werke herausstreicht. Auf farbigen, monochromen Flächen zeigt Aubry reduzierte Formen und einzelne Wörter. Jede Bildtafel weist eine eigene, harmonisch abgestimmte Farbkombination auf. Indem er an den Rändern den Blick auf darunterliegende Farbschichten freigibt, die oft identisch mit dem Farbspektrum der Linien sind, eröffnet der Künstler ein spannungsreiches Deutungsfeld von Positiv und Negativ.

Auf hellgrünem Untergrund bildet eine rote Linie mittig eine Rundung aus, die sich zum rechten Bildrand hin verschmälert und schließlich über diesen hinausführt. Eine ebenfalls rote aber zartere Gerade verbindet diagonal in deren Mitte die zwei mit „ici“ und „Rio“ betitelten Punkte. Unterhalb dieser befindet sich an der unteren Wölbung des angedeuteten Kreises eine türkisblaue Fläche, die sich über den Rand des Kreises nach unten hin ergießt.
— Julia Reiter